PRESSEBERICHTE ZUM EINSATZ IN GARTOW

Deich to go!

Bericht über den Einsatz des AQUARIWA Systems in Gartow (Niedersachsen) im Juni 2013

in der Elbe Jeetzel Zeitung
online
oder zum Download hier:

elbe-jeetzel-zeitung-einsatz-gartow.pdf

Bericht bei RTL-Hessen vom 11.06.2013
Schutzwand made in Hessen

Bericht in der Hessenschau vom 12.06.2013
Hessische Feuerwehrleute als Hochwasserhelfer

Bericht zum Einsatz in Gartow auf der Homepage des Hessischen Rundfunks
Helfer bringen Deich mit

Hochwasserschutz Gartow
mit AQUARIWA-System

24. Januar 2012 Lokalzeit Köln
Wasser gegen Hochwasser
http://www.youtube.com/watch?v=N1citTDm6vY



PRESSETEXT HR-ONLINE

Hochwasser-Einsatz
Helfer bringen Deich mit

Frankfurter Feuerwehrleute bauen in Gartow ihren mobilen Deich auf. Seit Tagen sind Helfer aus dem Rhein-Main-Gebiet beim dramatischen Kampf gegen das Hochwasser im niedersächsischen Gartow dabei. Bis jetzt trotzt der Ort der Flut – auch dank eines mobilen Deichs aus Hessen.

Vor einer Woche kam der Hilferuf aus der 1.500-Einwohner-Gemeinde Gartow im niedersächsischen Wendland: Die Einsatzkräfte dort brauchten in der aktuellen Hochwassernot dringend Unterstützung, denn auch der Elbezufluss Seege ist weit über die Ufer gestiegen und droht den Ort zu über­schwemmen. Seitdem haben Frauen und Männer der Berufsfeuerwehr aus Frankfurt und Offenbach sowie Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks und zahlreicher anderer Organisationen mit dafür gesorgt, dass das Schlimmste nicht eintrat.

Entscheidenden Anteil am Erfolg hat ein Deich, den die am 6. Juni herbeigeeilten 125 hessischen Helfer gleich mitbrachten. Denn neben Sandsäcken und Sandsack-Füllmaschinen setzt der Trupp auch ein 1.500 Meter langes Hochwasserschutzsystem des Neu-Isenburger Unternehmens AQUARIWA in Gartow ein. Das System bekämpft Hochwasser mit Wasser.

Leihgaben von Bad Homburg und Niestetal
Ausrollbare Plastikelemente werden zu tonnenartigen Teilen aufgebaut. Mit Wasser befüllt und mit Planen bedeckt sind die Wassersäcke, wie ihre Erfinder sie schmucklos nennen, hinter dem Seege-Deich postiert worden – dort wo er an einer gefährlichen Nahtstelle eher niedrig ist. So ist ein zweites Bollwerk gegen das Hochwasser entstanden.

Zu verdanken ist das auch hessischen Kommunen. Die Stadt Bad Homburg und die Gemeinde Niestetal (Kassel) stellten für den Gartow-Einsatz ihre mobilen Deiche zur Verfügung. Und das zeigt Wirkung: Der Deich hat bislang gehalten, die Lage hat sich etwas entspannt. Doch die rund 50 Helfer aus Hessen, die zurzeit in dem niedersächsischen Ort noch gebraucht werden, sind wachsam. Sie kontrollieren immer wieder, ob die Verteidigungslinie noch hält. Bei Bedarf wird nachgebessert.

Wasser strömte in die Straßen
Am Dienstagmittag hatte sich die Situation nach Angaben der Feuerwehr Frankfurt zuletzt bedrohlich zugespitzt: Die Wassermassen drohten die Deiche zu umgehen und Gartow doch noch zu fluten. "An vielen Stellen strömte das Wasser bereits über die Straßen", berichtete ein Frankfurter Feuerwehrsprecher.

In dieser heiklen Lage zeigte der mobile Deich aus Hessen seine besonderen Vorzüge. Mehr als 600 Kräfte, darunter vor allem Bundeswehrsoldaten, halfen den Feuerwehrleuten aus dem Rhein-Main-Gebiet und bauten das Deichsystem schnell an anderer Stelle neu auf.


Redaktion: wotu / aba
Quellenangabe: © Hessischer Rundfunk / hr-online 2013

Katastrophenschutzübung in Klein Auheim

Am 28.09.2013 fand in Klein Auheim eine Deichsicherungsübung der Regierungspräsidiums Darmstadt statt. Auch hier wurde das AQUARIWA System zu Deichsicherungsmaßnahmen eingesetzt. Den Bericht der Offenbach Post finden sie unter:

www.op-online.de/lokales/nachrichten/hanau/schwimmbad-haelt-deich-3137878.html